Das nennt man dann wohl... Maßlosigkeit? Unbeherrschtheit?

Ich habe mich heute in einem Anfall völliger Umnachtung durch die Materie gefressen. Hatten heute auf beiden Etagen Meeting, und was ich soll ich sagen... Pfannkuchen, Kuchen, Kekse, Crossaint... das ganze Programm. Und da ich dann sowieso schon "gesündigt" hatte, wurde zum Mittagessen auch noch zwei Brötchen samt Milchreis vertilgt. So what. Ich hatte danach wieder mal ein verdammt schlechtes Gewissen, zum Glück gibt es das noch. Naja, ich kann davon sowieso entweder nur zu- oder abnehmen. Hatte schon überlegt, das ganze wieder irgendwie hinaus zu befördern... aber die Unfähigkeit hat's dann doch verhindert. Und sowas wie ein letztes bißchen Verstand, der schreit, dass die Tür zur nächsten Katastrophe erst gar nicht geöffnet werden muss.

Nach endlos langer Herumrennerei hab ich zumindest auch noch was einigermaßen ansehnliches für meine Quadratlataschen gefunden. Auch für meine Quarktaschen hätt ich was gefunden, was sogar gut aussah, aber leider... zu teuer. Wie all die anderen tausend Klamotten, die ich gern hätte und auch wirklich brauchen würde. Es ist ein unglaubliches Gefühl, einfach nur von der Stange kaufen zu können, in ein Kaufhaus zu  gehen, etwas zu finden, in dem man völlig anders aussieht und das auch noch gut aussieht. Ich meine, Röcke... ich hätte nie gedacht, dass ich mal welche anziehn werde noch dass es Sorten davon gibt, auf die ich total abfahr. Ich könnte nicht genug davon haben, genauso wie... hust...Schuhe. Gut, da ist es nicht so extrem. Aber ich hätte gern noch welche hierfür und dafür... leider muss ich zugeben, dass manche Dinge durchaus stimmen und erschreckende Ausmaße anzunehmen beginnen. Das macht mir Angst.

Zum Glück ist das allgemeine Gefühl hier und dort schöne Dinge für den Körper zu finden so berauschend, dass ich davon absehe mich hängen zu lassen. Hin und wieder breche ich ein, aber ich will es nun auch noch bis zum Ende schaffen. Und vor allem ist ein neues, intensives Gefühl dazu gekommen, irgendwie... gefallen zu wollen. Vielleicht anziehend oder attraktiv zu sein... seltsam, was das Leben für Wege geht. Für den davorigen Gefährten hatte ich nie so ein Bedürfnis. Vermutlich fühle ich mich einfach vollständig akzeptiert und angenommen... etwas, was damals bei weitem gefehlt hatte.

27.4.07 18:37
 


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