Heute geht es mir etwas besser. Solange gewisse Sachen noch nicht geklärt und unter Dach und Fach sind, ist es so ein hin und her dümpeln zwischen hoch und runter.

Habe heute mit Fettfasten angefangen. Mein Essen heute: Halbe Tüte Macadamia Nüsse und zwei Eigelb mit ein wenig Mayo. Ich hab jetzt schon tierisch Hunger, aber wenns hilft endlich mal voran zu kommen... "wenns schee macht". Durchhalten, heißt da wohl die Devise.

Mein neues Pflegi ist irgendwie eine totale Bereicherung. Endlich hat man das, was man sich wünscht wenn man in den Stall geht: Abwechslung, Freude und eine gewisse Art von Entspannung. Nicht dieser ständige Stress und der Frust. Denke, es wird gut sein, dass wir nun öfter hingehen. Vielleicht kann man auch irgendwann "richtig" reiten.

Ich bin mir in ein paar Dingen sicherer geworden. Ich glaube, das ist gut so. Ein paar Dinge von meinem Sorgenkind haben sich auch geklärt; bescheuert, dass man nicht mal über den eigenen Char bescheid wusste (man sind die Nüsse fettig....). Glaube, mit dem neuen Gefühl in der Brust werd ich mich besser mit ihm anfreunden und ihn so spielen können, wie ICH es will, und nicht wie irgend ein dummes Konzept, das in den Mülleimer gehört.

Ich freue mich auf den Urlaub, brauche ihn dringend. Hab mir schon überlegt, morgen nicht zu arbeiten, aber besser nicht....

12.3.07 12:43


Dieser Blog hat irgendwie keinen großartigen Sinn.

Benutze ihn ja doch nicht. 

 

Soviel Salz auf den Wangen, soviel Schmerz in der Brust, und manche Dinge gestalten sich doch schwerer als man dachte. Ich fühle mich nonstop wie auf einer Welle Salz getragen, und es könnte bei jeder Gelegenheit aus den Augen treten.

Ich bin so ausgelaugt, so leer, so müde. Ich habe keine Kraft mehr, nicht für mich, noch für irgendwas. Wo hin ich auch sehe, Leere, nichts als Leere und Müdigkeit, der ständige Knoten im Hals, in der Brust.

Ich habe Angst, und vieles tut so weh in letzter Zeit.

Fühle mich bis auf die Knochen aufgeschürft, wund.  Ich mag lachen, und doch ist es nur ein Greifen nach Ablenkung und die Hoffnung, dass es besser wird, doch das tut es nicht.

 

Ich fühle mich schäbig. So verdammt schäbig. 

 

Bin der Worte müde geworden, sie haben noch nie etwas geholfen, bewirkt, weder bei mir noch bei sonst wo. Immer das selbe, Wiederholungen, Endlosschleifen, und ich habe das Gefühl, ich drehe mich nur noch im Kreis.

 

Bin so müde, aber es gibt keinen Schlaf.

7.3.07 21:39


Mein Körper spielt in letzter Zeit nur noch verrückt... Schmerzen hier, Schmerzen da, Zicken hier, Zicken da. Man könnte meinen, ich wäre ein Wrack... ständig ist was anderes.

Momentan fühl ich mich wie durchgekaut und ausgekotzt, gepaart mit anhaltenden Schlafstörungen und Schlafmangel, Stress und Ärger.

 

22.1.07 20:19


Ich hab das Gefühl, bald wie ein Kartenhaus zusammen zu klappen. Noch ein kleiner Windstoß, und das wars. Ich glaube, dann werd ich das erste Mal erfahren wie sich so ein Nervenzusammenbruch anfühlt. Irgendwo hat selbst meine Kraft auch mal ein Ende, genauso wie irgend ein Schönreden oder mein Pseudooptimismus.

Freude denen, die sowas wie eine Perspektive und eine Ausbildung haben. Ihr wisst gar nicht, was das heutzutage bedeutet.

Ich weiß es inzwischen.

28.11.06 17:44


Allmählich könnte ich die Uhr Sonntags nach gewissen Dingen stellen. Es ist so zuverlässig wie die Nacht auf den Tag folgt.

12.11.06 13:12


Sollte es mir im Kalender rot anstreichen, dass ich tatsächlich durch die Weiberabteilung gelaufen bin auf der Suche nach einer Hose... und erschreckenderweise sogar eine gefunden habe, die passt. Es wäre nicht nur bei der einen geblieben, hätte ich Verwendung für die andere gehabt. Genauso sollte ich mir anstreichen dass ich nach gut und gerne drei bis vier Jahren so etwas wie Kajal benutzt habe, um meine dämlichen Glotzen irgendwie annehmlich zu gestalten. Ich vermute, das wird auf ewig das höchste der Gefühle bleiben.

Ich kann nichts machen, aber immer noch stellt sich mir alles auf, wenn ich durch diese "Damen"-Abteilungen laufe, mir die Glitzertops und bestickten Hüfthosen ansehe... die tief ausgeschnitten Blümchenblusen mit all den "netten" Schleifchenassecoirs und Samtbändchen. Ich empfinde tiefstes Widerstreben wenn ich mir vorstelle, ich müsste so etwas jemals anziehen... allein das Durchlaufen dieser Abteilungen löst in mir tiefes Unwohlsein aus, und ich habe bei allen Versuchen nicht mehr als Verachtung dafür übrig. Es ist einfach nicht meine Welt und wird niemals meine sein, auch wenn ich mich nun beinahe dazu zwinge, zu akzeptieren wer ich nunmal bin und leider bleiben werde.

Irgendwie ist es beinahe ein Akt der Verzweiflung.

Denn wenn ich hinterher rausfinde, dass ich doch nicht damit zurecht komme, was dann? Ich weiss keine Antwort darauf.

Aber hoffen wir mal das Beste. Eine Zeit des Zwiespaltes bricht an, denn je mehr Gewicht ich verliere, umso mehr kann und könnte ich mich akzeptieren... wenn da nur nicht der scheußliche Nebeneffekt der Haut wäre, die hemmungslos der Schwerkraft ausgesetzt und einfach "zu viel" ist und sich auch durch das Beste Training nie zurückbilden wird, denn versaut ist versaut. Die Vorstellung, wie es "später" aussehen könnte, wenn alles fertig ist, löst in mir ein Brechreizgefühl aus; denn ich weiss nur zu genau, wie es aussehen wird... schließlich beschäftigt man sich seit einer Weile mit dieser Thematik.

Umso mehr ich verliere, umso mehr bilden sich Dinge wie Hüftrundungen und andere weibliche "Kurven" hervor, und ich weiss noch nicht, ob ich das gut finde. Denn die Blicke der männlichen Mitbürger reizen mich ein jedes Mal bis aufs Mark. Ich kann mich nicht darüber freuen, wie mir gesagt wurde, das einzige, was es in mir auslöst sind derbste Aggressionen, und wenn ich könnte, würde ich jedem dieser Gaffer solang in seine scheiß Eier treten, bis sie aus der Nase kotzt. Es ist ein dermaßen erniedrigendes Gefühl, dass ich mich frage, was schlimmer ist... die "Oh Gott, wie sieht die denn aus"-Blicke von damals oder die Jetzigen. Ich würd ja nichts sagen, wenn ich in Higheels und Minirock daherkäme, aber das... Es entzieht sich einfach meinem Verständnis.

Ich wünschte mir, ich wäre einer dieser durchtrainierten Weiber, die kein Gramm Fett an sich haben und flach wie 'ne Flunder sind... vielleicht könnte ich mich dann akzeptieren.

Bis dahin werden wir sehen, was aus den Versuchen wird.

Es gibt allerdings auch angenehme Situationen... wie die aus dem MA. Merkwürdigerweise fällt es mir da ziemlich leicht "Frau" zu sein, und da bin ich es irgendwie auch gern. Vermutlich, weil das Umfeld dort ganz anders ist.

 

10.11.06 11:55


Hätte mir gewünscht, die letzte woche würde niemals vorbei gehen. Es war ein eigenartiges Gefühl... man steht auf, man arbeitet, aber die Arbeit ist so leicht, weil man weiss dass da etwas ist, auf das man sich richtig freut... eine seltsame, neue Energie liess mich jegliche Arbeiten und Pflichtenmist ziemlich leicht bewältigen. Eine neue Erfahrung, und ich bin nur froh, dass ich ab morgen für eine Weile der Arbeit entkommen kann... sonst würde ich wohl nicht so leicht damit zurecht kommen, unsanft wieder in den Alltagstrott gestoßen zu werden.

 Mir graut es ein wenig vor der freien Zeit, und ich weiß genau, warum. Ich hätte sie zudem viel lieber mit dem Gefährten verbracht, sinnvoll, gemeinsam, aber nicht so. Tod allen Vorarbeitern die meinen, über die Bestimmung deines Urlaubs herrschen zu wollen.

Zumindest bin ich nicht mehr so todsterbensmüde wie die ganze Woche über. Der längere Schlaf gestern und heute hat mir wohl ein wenig gut getan. Gilt es nur noch, den Chef heute zu überstehen, der selbst aus dem Urlaub wieder kommt. Das wird lustig.

30.10.06 04:39


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