Fuck off this damn blog

.... gott, dieses furchtbare Ding hier gibts noch immer. Jaja, damals war ich so furchtbar optimistisch, gutgläubig, voller Dinge, die man irgendwie als "positiv" bezeichnen kann. Zur Zeit kann ich nicht gerade behaupten, dass noch viel davon übrig wäre.

Betrachten wir es als eine Art Rückschritt, den ich gemacht habe. Und zwar einen gewaltigen. Ich fühle mich in mir schlechter denn je, und die Stimmungsschwankungen werden immer stärker und intensiver, taumle zwischen totaler Überdrehtheit und depressiven Löchern. Ich beginne, in alte Hasstiraden zu verfallen, beginne, den aufkeimenden, verloren geglaubten Wunsch, diese verfluchte Hülle zu zerstören, damit ich ihn mir nicht mehr ansehen muss, zu verdrängen. Zweifel, Müdigkeit und Resignation beginnen, ihre Spuren zu hinterlassen; Spuren, die sich nicht mehr verstecken oder zurückdrängen lassen, so dass selbst das Liebste in meinem Leben darunter leiden muss. Ich habe immer noch nichts gefunden, mit dem ich in zukunft mein Geld verdienen kann und mit dem ich einigermaßen zufrieden sein könnte. Defakto aauch  eigentlich gar nicht möglich, keine Ausbildung, keine Möglichkeiten. Kein Geld, keine Zeit, keine Ausbildung. Das ewige hin und her, hin und her. Jaja, man könnte dies, man könnte jenes, man könnte so vieles, wenn die Mittel dazu nicht an allen Ecken und Enden fehlen würden.

Das Dasein als weibliches Exemplar dieser Erde beginnt mir neuerlich mehr und mehr bitter aufzustoßen, obwohl ich versuche, mich damit irgendwie abzufinden. Es gab sogar mal eine Zeit, da habe ich versucht, damit irgendwie Freundschaft zu schließen... diese Freundschaft war jedoch nur von kurzer Dauer, und wieder beginne ich mich zu fragen, was zur Hölle ich eigentlich mit diesem ganzen Weiberkram anfangen soll. Es ist nicht das Erste Mal, dass ich mir diese Frage stelle und keine Antwort darauf finde. Es ist zu eng, einfach zu eng, ich habe keinen Platz in mir selbst, hasse diese weibisch aufoktroyierte Rollen, hasse es, mit "Dame", "Lady" oder "Kleines" angesprochen zu werden. Es ist einfach nicht zu ertragen. Ich bin mir immer noch sicher, dass meine Eltern etwas verdammt falsch gemacht haben müssen, dummerweise lässt sich dieser Fehler nicht mehr beheben.

31.3.08 14:51


ich gehe auf dem zahnfleisch.

die letzten tage sind in vielerlei hinsicht nerventanz pur, ich taumle zwischen heulkrämpfen, wutausbrüchen und angstzuständen. meine umwelt leidet, leidet unter mir, deswegen wäre es gesünder, mich wegzusperren.

egal, was ich wie anpacke oder sage, es ist zur zeit grundsätzlich falsch, zu aggressiv, zu wütend, zu frustriert.

ich wünschte, ich könnte mich selber ausschalten. ich wünschte, ich wünschte, ich wünschte.

merke: "ich wünschte"-liste anlegen.

8.5.07 15:09


Die Kraft schwindet, in vielerlei Dingen. Wieviel wird letztlich noch übrig bleiben? Wird sie noch reichen? Ich weiß nicht, wie lange sie und ich noch stand halten kann. Sie entfernt sich schneller, als ich mithalten kann.

Zweifel nagen, zerren, ziehen. In vielerlei Dingen.

Wünschte, ich könnte manche Dinge einfach abschalten. 

 

6.5.07 22:06


Das nennt man dann wohl... Maßlosigkeit? Unbeherrschtheit?

Ich habe mich heute in einem Anfall völliger Umnachtung durch die Materie gefressen. Hatten heute auf beiden Etagen Meeting, und was ich soll ich sagen... Pfannkuchen, Kuchen, Kekse, Crossaint... das ganze Programm. Und da ich dann sowieso schon "gesündigt" hatte, wurde zum Mittagessen auch noch zwei Brötchen samt Milchreis vertilgt. So what. Ich hatte danach wieder mal ein verdammt schlechtes Gewissen, zum Glück gibt es das noch. Naja, ich kann davon sowieso entweder nur zu- oder abnehmen. Hatte schon überlegt, das ganze wieder irgendwie hinaus zu befördern... aber die Unfähigkeit hat's dann doch verhindert. Und sowas wie ein letztes bißchen Verstand, der schreit, dass die Tür zur nächsten Katastrophe erst gar nicht geöffnet werden muss.

Nach endlos langer Herumrennerei hab ich zumindest auch noch was einigermaßen ansehnliches für meine Quadratlataschen gefunden. Auch für meine Quarktaschen hätt ich was gefunden, was sogar gut aussah, aber leider... zu teuer. Wie all die anderen tausend Klamotten, die ich gern hätte und auch wirklich brauchen würde. Es ist ein unglaubliches Gefühl, einfach nur von der Stange kaufen zu können, in ein Kaufhaus zu  gehen, etwas zu finden, in dem man völlig anders aussieht und das auch noch gut aussieht. Ich meine, Röcke... ich hätte nie gedacht, dass ich mal welche anziehn werde noch dass es Sorten davon gibt, auf die ich total abfahr. Ich könnte nicht genug davon haben, genauso wie... hust...Schuhe. Gut, da ist es nicht so extrem. Aber ich hätte gern noch welche hierfür und dafür... leider muss ich zugeben, dass manche Dinge durchaus stimmen und erschreckende Ausmaße anzunehmen beginnen. Das macht mir Angst.

Zum Glück ist das allgemeine Gefühl hier und dort schöne Dinge für den Körper zu finden so berauschend, dass ich davon absehe mich hängen zu lassen. Hin und wieder breche ich ein, aber ich will es nun auch noch bis zum Ende schaffen. Und vor allem ist ein neues, intensives Gefühl dazu gekommen, irgendwie... gefallen zu wollen. Vielleicht anziehend oder attraktiv zu sein... seltsam, was das Leben für Wege geht. Für den davorigen Gefährten hatte ich nie so ein Bedürfnis. Vermutlich fühle ich mich einfach vollständig akzeptiert und angenommen... etwas, was damals bei weitem gefehlt hatte.

27.4.07 18:37


Die leere Müdigkeit will nicht weichen. Hartnäckig hat sie sich festgebissen, wie ein Pitbull reißt und zerrt sie immer wieder, macht das zunichte, was man sich selbst zugesprochen, und zugesprochen bekommen hat. Es ist ein Kreislauf, immer wieder... wiederholt sich alles, ohne absehbares Ende.

Ich weiß nicht, woher das Gefühl kommt, dass ich mich überflüssig, nutzlos und mit manchen Dingen überfordert fühle. Es ist keine Kraft mehr da, aus der ich schöpfen kann, keine Reserven. Und ich kann auch keine geben. Nicht aufbauen, nicht zusprechen.

Die Hülle widert mich an, überall die Fettmassen und Wülste, die an den unmöglichsten Stellen herausquillen. Ich hasse diese schwabbelnden Mistdinger da oben, Frau oder nicht, ich kann sie nicht ausstehen. Ständiges auf und ab, auf und ab. Noch ein, zwei Mal, und ich werde mich wieder gehen lassen. Dann ist endgültig der Ofen aus und ich versage. Andererseits ist das nichts neues.

 

25.4.07 22:51


Ich komme mir vor der Überbringer einer weiteren Apokalypse, die wieder wer weiß wo endet. Wirklich ein bombastisches Gefühl. Ich sollte meinen Anrufbeantworter schon allein aus dem Grund deaktivieren.

Und schon wieder kann ich nur da stehen und nichts tun.

Ich frage mich, wie oft sich das nun noch wiederholt.

20.4.07 04:26


Dieses Ereignis geht in meine persönliche Geschichte ein, und deswegen werd ich ihn mir im Kalender rot anstreichen.

Habe mir gestern doch tatsächlich einen Rock gekauft. Ich bin schockiert. Langsam wird es beängstigend. Das Teil ist so bequem, dass ich mir gerade noch einen kaufen könnte. Und die zwei Worte "passende Schuhe", die mir ständig im Kopf herumschwirren, machen mir irgendwie Angst...

 

19.4.07 04:22


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